Profil

Lydia Krüger

M.Sc. Communications Management

Lydia Krüger
Foto: Nils Hasenau

Ich glaube an die Kraft der Worte. Deshalb schreibe ich auch so gern.

Schon in meiner Familie wurde immer Wert auf eine korrekte, präzise Sprache gelegt. Meine Grundschullehrerin Frau Geigenmüller tat ein Übriges:

„‚Wie geht es Dir? Mir geht es gut.‘ –
So fängt man keinen Brief an.
Das ist doch langweilig.“

Also, bitte nicht langweilen! Gut, wenn man diese Ansage schon in der ersten Klasse bekommt. Ein Jahr später erregte einer meiner Texte Aufmerksamkeit: Mein Aufsatz wurde vor der versammelten Schule vorgelesen. Es ging um Ronald Reagan und das Wettrüsten. Damals lernte ich, worauf es beim Texten ankommt: Am besten schreibt man mit dem Herzen.

Als Redaktionsleiterin beim Fernsehen war ich auch für die Textabnahme zuständig. Das heißt, ich half den Redakteur:innen, ihre Voice-over-Texte auf die Sekunde passend und vor allem rechtzeitig zur Aufzeichnung fertigzustellen. Eine gute Schule, denn ich musste viel Information auf wenig Platz unterbringen – und das unter enormem Zeitdruck.

Als PR-Beraterin und Pressesprecherin schrieb ich viele Jahre lang zu jedem Thema und in jedem Stil: Pressetexte, Broschüren, Geschäftsberichte, Magazine, Interviews, Reden, Website-Texte. Natürlich korrigierte und lektorierte ich auch Texte von Mitarbeiter*innen und Agenturen. Auf einem Seminar von Sprachguru Wolf Schneider lernte ich die wissenschaftlichen Kriterien für Verständlichkeit kennen. Vieles hatte ich intuitiv schon angewandt, aber seitdem richte ich meine Texte bewusst an diesen Regeln aus.

Nachdem ich jahrelang ausschließlich Auftragsarbeiten getextet hatte, startete ich Anfang 2015 mein Blog Büronymus. Mein Ziel war, meine eigene Stimme wiederzufinden und eine eigene Leserschaft aufzubauen. Auch für ZEIT Online und weitere Medien schreibe ich.

Alles, was ich tue, hat mit Sprache zu tun. Weil Worte wirken.

 

Team

Katze bewacht Computer-Maus
Bondi Krüger, Chief Mouse Supervisor bei Kruegertext